- Möbelwagen mit zwei Trägern
- ab 49 € je Stunde
- Zweites Fahrzeug
- 23 € je Stunde
- Kleinste Buchung
- zwei Stunden
Stillstand kostet mehr als der Umzug
Bei einem Wohnungsumzug zählt der Preis. Bei einem Betrieb zählt die Zeit, in der nicht gearbeitet werden kann, und die ist fast immer teurer als die Rechnung des Umzugsunternehmens. Deshalb planen wir einen Firmenumzug rückwärts: Zuerst steht fest, ab wann drüben wieder gearbeitet werden soll, danach wird verteilt, was bis dahin passieren muss.
Wochenend- oder Nachtarbeit versprechen wir dabei nicht, das wäre eine Zusage, die wir nicht in jedem Fall halten könnten. Was wir stattdessen tun: Wir legen den Termin mit Ihnen zusammen auf den Zeitpunkt, an dem am wenigsten läuft, und wir teilen den Umzug wenn nötig auf. Ein Lager oder ein Archiv kann Tage vorher gehen, die Arbeitsplätze am Stichtag, die letzten Kisten hinterher. So steht nie der ganze Betrieb gleichzeitig still.
Für Läden heißt das oft: Ware und Regale zuerst, Kasse und Tresen zuletzt. Für Praxen heißt es: alles außer dem Behandlungsraum vorziehen. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, besprechen wir beim Rundgang, und zwar bevor eine Zahl im Angebot steht.
Arbeitsplätze, Akten und Technik
Ein Büroumzug scheitert selten am Tragen und fast immer am Wiederfinden. Wir vergeben deshalb vor dem Termin Nummern: jeder Arbeitsplatz bekommt eine, jeder Raum am Zielort bekommt dieselbe, und jedes Teil trägt einen Aufkleber. Ein Monitor, ein Rollcontainer und ein Stuhl mit derselben Nummer landen drüben zusammen an einem Tisch, ohne dass jemand raten muss.
Aktenordner bleiben in ihren Regalböden oder gehen in geschlossenen Boxen mit, Papier wird nicht umgeschichtet. Rechner, Bildschirme und Drucker werden abgesteckt, gepolstert und einzeln verladen; das Netzwerk stecken wir am Zielort auf Wunsch wieder zusammen, die Einrichtung der Systeme übernimmt Ihre eigene Betreuung. Serverschränke und alles, was unter Wartungsvertrag steht, nehmen wir nur an, wenn vorher geklärt ist, wer nach dem Aufbau die Verantwortung dafür trägt.
Was vor einem Firmenumzug feststehen sollte
- Ab wann am Zielort wieder gearbeitet werden muss
- Wer im Betrieb am Umzugstag die Entscheidungen trifft
- Welche Bereiche vorgezogen und welche nachgezogen werden
- Ob Aufzug, Ladezone und Zufahrt am Umzugstag verfügbar sind
- Wer die Technik nach dem Aufbau in Betrieb nimmt
Gewerbeflächen in Oranienburg
Oranienburg ist Kreisstadt von Oberhavel, und der größte Teil der gewerblichen Fläche liegt im Gewerbegebiet Süd, wo unter anderem das Logistikzentrum der Rewe-Gruppe, ORAFOL Europe und Takeda sitzen. Die meisten Anfragen erreichen uns aber nicht von dort, sondern aus den kleinen Einheiten drumherum: Büros in der Altstadt, Praxen in Wohnhäusern, Läden mit Lager im Hinterhof, Handwerksbetriebe mit Halle in Germendorf.
Praktisch macht das einen Unterschied. In einem Gewerbegebiet steht der Wagen an einer Rampe und fährt in einem Zug voll. In der Innenstadt hängt alles am Standplatz: Wo hält der Wagen, wie weit ist es bis zur Tür, wann ist die Straße frei. Das sehen wir uns vorher an. Für die Fahrten selbst liegt die B 96 als vierstreifige Umgehung günstig, quer durch den Landkreis führt die B 273; beide sparen Zeit gegenüber dem Weg durch die Stadt.
Was ein Firmenumzug bei uns kostet
Betriebe rechnen wir nach Zeit ab, nicht nach Zimmerzahl, weil sich die Ladung eines Büros nicht in Wohnungsgrößen fassen lässt. Die übliche Besetzung ist der Möbelwagen mit zwei Trägern für ab 49 € je Stunde. Wo mehr Hände als Ladefläche gebraucht werden, kommt eine Kraft mit Montagekoffer für ab 44 € je Stunde dazu, und für die kleinen Fuhren reicht oft der Kastenwagen mit ab 42 € je Stunde. Kürzer als zwei Stunden buchen wir nicht: Anfahrt und Rüstzeit fressen die Zeit sonst auf.
Alles über dem Grundbetrag steht einzeln im Angebot, mit eigener Zeile und eigener Zahl, und zwar solange Sie noch nichts zugesagt haben. Findet sich am Umzugstag etwas, das beim Rundgang nicht auf dem Tisch lag, unterbrechen wir kurz und besprechen es mit Ihnen, anstatt es kommentarlos einzuladen.
Sie bekommen das Angebot schriftlich, mit den Posten einzeln aufgeführt, und können es intern durchreichen, ohne noch einmal nachfragen zu müssen, was in welcher Zeile steckt.
Was am Umzugstag dazwischenkommen kann
Der häufigste Störfall ist nicht der Transport, sondern der Zugang: Ein Aufzug, den an diesem Tag eine andere Firma belegt, eine Tiefgarage mit zu geringer Durchfahrtshöhe, eine Schranke ohne Schlüssel. Deshalb gehen wir beide Adressen beim Aufmaß ab und notieren, wer am Umzugstag aufschließt und wen wir anrufen, wenn niemand da ist. Kippt der Tag aus einem Grund, den keine Seite zu verantworten hat, verschieben wir ihn ohne Gebühr.
Der zweite Punkt sind Möbel, die niemand mehr braucht. Alte Schreibtische, ausgemusterte Regale, ein Lager, das am neuen Standort keinen Platz mehr findet: Das nehmen wir im selben Zug mit und rechnen es nach Kubikmetern ab. Passt der Einzugstermin nicht zum Auszug, geht der Bestand vorübergehend in ein Abteil und kommt heraus, wenn die Fläche fertig ist.